Viele von uns sind in die Selbstständigkeit gestartet, weil wir frei sein wollten: frei arbeiten, frei entscheiden, frei handeln. Doch oft findet man sich in einer neuen Abhängigkeit wieder. Statt des Vorgesetzten diktiert nun der „Master-Kunde“ oder der Hauptlieferant die Preise, die Termine und sogar das eigene Wohlbefinden.
Wenn Du Dich nicht mehr wohlfühlst, ständig verhandelst oder das Gefühl hast, dass Dein Geschäftspartner mehr blockiert als voranbringt, dann steckt Dein Unternehmen in der Abhängigkeitsfalle.
Hier ist die gute Nachricht: Du bist nicht hilflos gefangen. In meinem neuesten Video zeige ich, wie Du diese Situation durchbrichst. Hier die drei wichtigsten Schritte, um Deine unternehmerische Freiheit zurückzugewinnen:
1. Sei radikal ehrlich: Erkenne die Schieflage an
Der erste und schwierigste Schritt ist die ehrliche Bestandsaufnahme. Wir reden uns oft ein: „Ich brauche diesen Kunden, ohne ihn sperre ich den Laden zu.“ Diese Überzeugung ist in 90 % der Fälle eine Ausrede oder ein schädlicher Glaubenssatz.
Wenn ein Kunde weiß, dass er Dich kontrolliert, wird er seine Macht ausspielen: Er drückt die Preise, beschwert sich überproportional oft und diktiert die Bedingungen.
Der Lackmustest: Fühlst Du Dich nicht mehr wohl in Deiner Haut oder in der Zusammenarbeit? Schläfst Du deswegen schlecht? Dann ist es höchste Zeit, die Realität anzuerkennen.
2. Triff die Entscheidung: Verändern oder Loslassen
Sobald Du die Situation anerkannt hast, musst Du die Entscheidung zur Veränderung treffen. Hier gibt es zwei Wege:
Die Anpassung: Gibt es aus Deiner Sicht noch Verhandlungsspielraum? Wenn ja, definiere klar, wie die Zusammenarbeit ideal aussehen müsste, damit sie für Dich wieder langfristig tragfähig ist.
Der Schnitt: Wenn Du keinen Weg zur Verbesserung siehst – wenn kein Spielraum, keine Schraube mehr zum Drehen da ist – dann musst Du die klare Entscheidung treffen, die Reißleine zu ziehen. Diese Entscheidung allein gibt Dir bereits Deine Energie und Fokus zurück.
3. Starte mit dem Ausstiegsplan (Die elegante Transition)
Der Entschluss zum Loslassen bedeutet nicht, dass Du sofort zum Hörer greifen und kündigen musst. Es bedeutet, dass Du ab sofort Deine gesamte Energie darauf umlenkst, Deine Verhandlungsposition zu verbessern und Alternativen zu suchen.
Dein neues Ziel lautet: Ich bleibe bei diesem Geschäftspartner, bis ich eine Alternative oder einen zweiten Kunden gefunden habe, der meine Position nachhaltig stärkt.
Dafür brauchst Du einen detaillierten Plan:
Wie lange ist die Transitionsphase (ein Monat, ein Jahr)?
Welche Meilensteine musst Du erreichen, um neue Kunden zu gewinnen?
Wie ziehst Du Dich elegant aus dem Verhältnis zurück?
Das ändert sich nicht von selbst. Wenn Du bereit bist, Deine unternehmerische Freiheit zurückzuerobern und mit Klartext aus der Abhängigkeitsfalle herauszukommen, dann ist der nächste Schritt entscheidend.
In meinem Video gehe ich detailliert auf die Anzeichen toxischer Business-Dynamiken ein und zeige Dir, wie Du den Plan für Deinen Weg in eine gesündere Geschäftsbeziehung erstellst.
Klicke hier, um das vollständige Video anzusehen: Schwieriger Kunde? Wann du im Business besser loslassen solltest
Wenn Du Unterstützung dabei brauchst, Deine Situation unvoreingenommen einzuschätzen und einen klaren Plan zu entwickeln, kontaktiere mich gerne für ein Erstgespräch.